ANOA ZIele

Mehr ANOA in der medizinischen Versorgung

1. Weiterentwicklung der konservativen Orthopädie zur multimodalen nichtoperativen Behandlung des Bewegungssystems
Allein der Kreuzschmerz verursacht in Deutschland direkte Kosten in Höhe von 8,4 Milliarden Euro pro Jahr. Hinzu kommen die indirekten Kosten durch Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung. Die Arbeit der ANOA Kliniken trägt dazu bei, Chronifizierungsentwicklungen zu vermeiden oder bei bereits bestehender Chronifizierung die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Durch entsprechende Aufklärung und der Vermittlung eines Bewusstseins von Zusammenhängen zwischen individueller Lebensweise und bestimmten Krankheitsverläufen in der Bevölkerung können volkswirtschaftliche Belastungen beeinflusst werden.

2. Verbreitung von ANOA als wirtschaftlich tragfähiges Konzept
Innovative medizinische Konzepte und Wirtschaftlichkeit im Krankenhaus sind kein Widerspruch – wie das Beispiel ANOA zeigt. Um die wirtschaftliche Basis des ANOA Diagnostik- und Behandlungskonzeptes zu gewährleisten, haben die Gründer frühzeitig die Einbindung in das DRG-System gesichert. Seit 2005 sind die nichtoperativen Leistungen der ANOA-Kliniken durch DIMDI klassifiziert und als OPS 8-977 in das DRG-System integriert.

Im Land Rheinland-Pfalz sind konservativ orthopädische Akutbetten im Bettenplan sogar festgeschrieben.

3. Ausweitung der Zusammenarbeit mit Ärztevertretungen, Institutionen und der Politik
Es ist unser Anliegen, Multiplikatoren in Politik, Institutionen und Ärztevertretungen zu gewinnen. Auf diese Weise kann mehr und mehr Patienten ein Weg zu mehr Lebensqualität geebnet werden. Darüber hinaus streben wir im Rahmen der fachärztlichen Weiterbildung für Orthopädie-Unfallchirurgie einen speziellen Schwerpunkt Кonservative Orthopädie an, der die Komplexität und multifaktorielle Bedingtheit von Störungen des Bewegungssystems in den Focus nimmt.