Bandscheibenvorfall – OP ja oder nein?

von Lisa Gauch

Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler lädt Kolleginnen und Kollegen zum Symposium am 18. März

St. Wendel-Ottweiler, den 23. Februar 2026 – Der lumbale Bandscheibenvorfall gehört zu den häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen in der haus- und fachärztlichen Praxis – und stellt Behandelnde immer wieder vor die schwierige Frage: Wann ist eine Operation wirklich notwendig, und wann kann eine konservative Therapie den gleichen Erfolg bringen? Diese Fragestellung steht im Zentrum eines interdisziplinären Fortbildungssymposiums des Marienhaus Klinikums St. Wendel-Ottweiler, das am 18. März 2026 um 16.30 Uhr im Angel’s Hotel in St. Wendel stattfindet.

Unter dem Titel „Bandscheibenvorfall – OP ja oder nein?“ richtet sich die Veranstaltung an Kolleginnen und Kollegen aus Ärzteschaft, Physiotherapie, Psychologie und Pflege. In mehreren Fachvorträgen werden aktuelle Leitlinien, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisnahe Fallbeispiele vorgestellt, die dabei helfen sollen, fundierte Therapieentscheidungen bei Bandscheibenvorfällen zu treffen und den Transfer in den klinischen Alltag zu erleichtern.

Behandlung nach ANOA als wirksame Alternative zur OP

„Beim Bandscheibenvorfall gibt es nur in seltenen Fällen einfache Antworten. Dementsprechend ist eine sorgfältige, interdisziplinäre Abwägung aller Befunde und Therapieoptionen ganz besonders wichtig“, betont Dr. Jan Holger Holtschmit, Chefarzt des muskuloskelettalen Zentrums für Konservative Orthopädie, Schmerztherapie, Rheumatologie und Osteologie am Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler und Präsident der Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer manualmedizinischer Akut-Kliniken (ANOA). „Als ANOA-Klinik arbeiten wir nach einem multimodalen, nicht operativen Behandlungskonzept, mit dem wir vielen Patientinnen und Patienten eine wirksame Alternative zur Operation anbieten und Rückenschmerzen nachhaltig lindern können.“

Der medizinisch-wissenschaftliche ANOA-Verbund und seine 38 Mitgliedskliniken stehen für eine ganzheitliche, interdisziplinäre Versorgung von komplexen Beschwerden des Bewegungssystem, bei der konservative Behandlungsansätze im Mittelpunkt stehen.

Anmeldung bis zum 4. März möglich

Das Programm des Symposiums am 18. März spannt einen Bogen von neurophysiologischen Grundlagen über konservative und operative Therapieaspekte bis hin zu psychiatrischen Komorbiditäten bei Bandscheibenvorfällen. Neben Dr. Jan Holger Holtschmit referieren unter anderem Dr. Robert Liszka (Chefarzt Neurologie, Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler und St. Elisabeth Saarlouis), Dr. Christian Bourgeois (Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie, Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis), Prof. Dr. Georg W. Omlor (Chefarzt der Operativen Orthopädie und Leiter des Endoprothetikzentrums am Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler) sowie Prof. Dr. Dieter F. Braus (Vitos Klinikum Rheingau).

Im Anschluss an die Vorträge gibt es ein Get-together mit einer gemeinsamen Abendveranstaltung zum fachlichen Austausch. Die Teilnahme ist fortbildungszertifiziert; CME-Punkte sind beantragt.

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt, eine Anmeldung ist bis zum 4. März 2026 über den nachstehenden QR-Code möglich.

Informationen zur Klinik finden sich unter folgendem Link: www.marienhaus-st-wendel-ottweiler.de

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