DKOU 2021: ANOA zieht positive Bilanz

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• Konservative Orthopädie befindet sich weiterhin im Aufwind

• ANOA-Konzept 2.0 mit Interesse aufgenommen

• Kliniken informieren sich bezüglich einer Mitgliedschaft

Nach ihrer Teilnahme am Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), der vom 26. bis 29. Oktober 2021 auf dem Berliner Messegelände stattfand, hat die Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer manualmedizinischer Akutkliniken (ANOA) eine positive Bilanz gezogen. Das Event, das 2020 pandemiebedingt nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden konnte, ist der bedeutendste Kongress des Faches O und U in Deutschland und auch europaweit der größte auf seinem Gebiet. Mehr als 7.000 Kongressteilnehmer und Referenten aus dem In- und Ausland nutzten in der vergangenen Woche die Gelegenheit, Vorträge der Veranstaltung zu besuchen und sich mit einem hochkarätigen Fachpublikum auszutauschen.

ANOA-Präsident Dr. Jan Holger Holtschmit: „Es waren zwar weniger Teilnehmer als in den Vorjahren in Berlin vor Ort, dennoch können wir als ANOA den Kongress 2021 als ausgesprochen erfolgreich bewerten.“ So sei es einerseits zu begrüßen, dass die Großveranstaltung für das Fach O und U in diesem Jahr unter der Voraussetzung der 2G-Regeln überhaupt stattfinden konnte, andererseits habe die Arbeitsgemeinschaft ihr Ziel erreicht, vor einem internationalen und hochkarätigen Fachpublikum das ANOA-Konzept sowie die Marke ANOA noch bekannter zu machen.

Auf insgesamt vier Veranstaltungen – dem ANOA-Symposium, zwei Einzelvorträgen und der alljährlichen AKIST-Sitzung – war die medizinisch-wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft auf dem DKOU präsent. „Dabei gab es für Mediziner und Kliniken vielfältige Gelegenheiten, sich über die ANOA und das Konzept 2.0 zu informieren“, erläutert ANOA-Beiratsmitglied Dr. Hans-Christian Hogrefe. Das Fazit des Chefarztes vom Klinikum Landau-SÜW in Bad Bergzabern: „Das Interesse an der konservativen Orthopädie wächst und gleichermaßen steigt auch das Interesse an einer Mitgliedschaft in unserem Verbund.“ Eine Entwicklung, die nach Beobachtungen des Mediziners auch auf strukturelle Veränderungen des Medizinischen Dienstes im Jahresverlauf 2021 zurückzuführen ist. „In Fachgesprächen stellen wir fest, dass Kliniken derzeit einen starken Abstimmungsbedarf haben. Viele stehen vor der Frage, wie sie Struktur- und Prozessqualität in der konservativen Behandlung und hier insbesondere auch in stationären Komplexbehandlungen des Bewegungssystems sichern und nachweisen können.“ Zur Klärung derart zentraler Anliegen und für den fachlichen Austausch sei die ANOA mit ihren 32 Mitgliedskliniken eine große Hilfe.

Doch nicht nur bei Kliniken, auch bei universitären Einrichtungen gab es auf dem DKOU 2021 verstärkt Nachfragen zur multimodalen Behandlung nach dem ANOA-Konzept. Die Bilanz des ANOAPräsidenten und Chefarztes Dr. Jan Holger Holtschmit: „Im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie spricht sich mehr und mehr herum, dass unser seit nunmehr fast zwanzig Jahren erfolgreich erprobtes und sukzessive weiterentwickeltes Konzept als Goldstandard für Komplexbehandlungen des Bewegungssystems betrachtet werden kann. Für die engagierten Kliniken unseres Verbundes ist dies das größte Kompliment.“

Der DKOU wird ausgerichtet von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU).

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Über ANOA

Die ANOA (Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer manualmedizinischer Akutkliniken) ist eine medizinisch-wissenschaftliche Vereinigung von mittlerweile 32 Akutkrankenhäusern, die im nicht operativen orthopädisch-unfallchirurgischen, manualmedizinischen und schmerztherapeutischen Bereich tätig sind. Patienten mit komplexen und multifaktoriellen Erkrankungen des Bewegungssystems sowie mit chronischen Schmerzerkrankungen benötigen multidisziplinäre und multimodale Diagnostik- und Therapiekonzepte. Im Mittelpunkt des ANOA-Konzeptes stehen daher individualisierte befundorientierte Behandlungen auf neuroorthopädischer Grundlage unter Einbeziehung manualmedizinisch-funktioneller, schmerzmedizinischer und psychotherapeutischer Methoden. Die ANOA ist der Auffassung, dass nur im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung langfristig wirksame Therapiekonzepte umgesetzt werden können. Dazu hat die ANOA klinische Behandlungspfade mit besonderen Behandlungsschwerpunkten entwickelt. Das ANOA-Konzept basiert auf den neuesten medizinischen Erkenntnissen und ist wissenschaftlich überprüft. Die Prozess- und Ergebnisqualität im ANOA Konzept wird kontinuierlich multizentrisch evaluiert. Mit dem 2016 entwickelten ANOA-Zertifikat können Kliniken ihre Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität nachweisen und sichern.

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