DKOU 2021

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ANOA so präsent wie lange nicht

Oberwesel den 20. September 2021 Nach der Digitalen Woche O&U, die im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie als Ersatz für den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) stattfand, erwartet die bis zu 11.000 Kongressteilnehmer und Referenten in diesem Jahr wieder eine Präsenzveranstaltung – unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. „Wir freuen uns außerordentlich, dass der DKOU 2021 wieder als Vollpräsenz-Kongress durchgeführt wird, so Dr. Jan Holger Holtschmit, Präsident der ANOA (Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer Akut-Kliniken) und Chefarzt Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler. Nicht nur sei der DKOU der bedeutendste deutschsprachige Kongress des Faches Orthopädie und Unfallchirurgie weltweit, er sei für den Verbund auch eine wichtige Bühne, um persönliche Kontakte zu Kliniken sowie zu ärztlichen Kolleginnen und Kollegen zu pflegen. „Zudem bietet die Veranstaltung uns die einmalige Gelegenheit, vor einem internationalen und hochkarätigen Fachpublikum das ANOA-Konzept sowie die Marke ANOA noch bekannter zu machen.“ Ziel sei es, so der Orthopäde Holtschmit weiter, die Wahrnehmung der akutmedizinisch-stationären konservativen Orthopädie in Deutschland nachhaltig weiter zu stärken.

Hierzu wird es in diesem Jahr auf dem DKOU, der vom 26. bis 29. Oktober 2021 seine Tore auf dem Berliner Messegelände öffnet, insgesamt vier Gelegenheiten geben: Mit einem ANOA-Symposium, der alljährlichen AKIST-Sitzung sowie zwei Einzelvorträgen ist die Arbeitsgemeinschaft so präsent auf dem Kongress wie seit Jahren nicht.

ANOA-Symposium am Mittwoch, 27. Oktober

So findet am Mittwoch, 27. Oktober, von 12 bis 13 Uhr im Raum Weimar 5 (Messe Berlin, Eingang Süd), das ANOA-Symposium unter der Überschrift „ANOA Konzept 2.0 – Indikationen, Besonderheiten, Abrechnung, Fallstricke“ statt. In den Vorträgen geht es vor allem darum, die spezifischen Besonderheiten des in den vergangenen 19 Jahren sukzessive weiterentwickelten und zuletzt im Jahr 2020 erfolgreich überarbeiteten Konzeptes vorzustellen. Folgende Vorträge stehen dabei auf der Agenda:

  1. ANOA 2.0, Vorstellung des Konzeptes (Dr. Jan Holger Holtschmit, ANOA-Präsident und Chefarzt Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler)
  2. OPS 8-918, 8-977, 8-983 (Dr. Hans-Christian Hogrefe, Mitglied im Beirat der ANOA und Chefarzt Klinikum Landau-SÜW, Bad Bergzabern)
  3. ANOA: Schmerzpsychotherapie im multimodalen Konzept (Wolfgang Ritz, Schriftführer ANOA und Leitender Psychologischer Psychotherapeut Sana Kliniken Sommerfeld)
  4. Konzeptrealisierung - Strukturen, Prozesse, Abrechnung, MD - Prüfungen (Dr. Jens Adermann, 2. Vizepräsident der ANOA und Chefarzt KMT Hamm)

AKIST erfasst und koordiniert Schmerztherapieverfahren an der Wirbelsäule

Unter der Leitung von Dr. Hans-Christian Hogrefe (Klinikum Landau SÜW) und Dr. Jan Holger Holtschmit (Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler) findet am Mittwoch, 27. Oktober, von 10.30 bis 11.30 Uhr im Raum Weimar 5 (Messe Berlin, Eingang Süd) die Sitzung der Arbeitsgruppe interventionelle Schmerztherapie der ANOA (AKIST) statt. Der Arbeitskreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die verschiedenen interventionellen und Injektions-Verfahren an der Wirbelsäule, die von den 32 ANOA-Kliniken durchgeführt werden, zu erfassen und zu koordinieren. Übergeordnetes Ziel der AKIST ist es, im ANOA-Verbund von den Erfahrungen der Experten zu profitieren, um zukünftig noch zielgerichteter schmerztherapeutisch arbeiten zu können.

Zwei Vorträge zur stationären Behandlung des Kreuzschmerzes und zum ANOA-Konzept

Im Rahmen des Kongressprogramms ist die ANOA weiterhin mit zwei Einzelvorträgen vertreten, die jeweils in Vortragsblöcke eingebettet sind. So wird Dr. Jan Holger Holtschmit (Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler) am Dienstag, 26. Oktober während von 12 bis 13 Uhr angesetzten Vortragsrunde mit dem Thema „Fragen rund um den Kreuzschmerz“ als einer von insgesamt vier Referenten sprechen und dabei den Aspekt „Stationäre Behandlung des Kreuzschmerzes - Indikation, Bezahlung, Relevanz, Effektivität?“ näher beleuchten. Die Vortragsrunde findet im Raum Helsinki (Stream) statt und steht unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Kladny (Fachklinik Herzogenaurach), Dr. Hermann Locher (Zentrum für Orthopädie & Unfallchirurgie Tettnang) und Dr. Matthias Pumberger (Charité Berlin).

Drei Stunden später steht dann von 16 bis 17 Uhr im Raum London 1 (Stream) das Thema „BVOU: Schmerztherapie – Versorgungsstrukturen“ auf der Agenda. Bei dieser Vortragsrunde unter Leitung von Dr. Stefan Middeldorf (Schön Klinik Bad Staffelstein), Dr. Hans Raimund Casser (DRK Schmerz-Zentrum Mainz) und Dr. Hans-Jürgen Hesselschwerdt (Theresienklinik Bad Krozingen) wird Dr. Jan Holger Holtschmit (Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler) um 16.15 Uhr mit seinem Beitrag „Multimodal-nichtoperative Komplexbehandlung des Bewegungssystems / ANOA“ die Besonderheiten des ANOA-Konzeptes vorstellen und für anschließende Fragen zur Verfügung stehen.

Der DKOU wird ausgerichtet von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU).

Aktuelle Informationen sind auf der Kongresswebseite unter www.DKOU.org/Information abrufbar.

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Kontakt

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