Rommel-Klinik Bad Wildbad lädt zum Symposium „Die Zukunft der Schmerzmedizin“ ein

von Lisa Gauch

Dr. med. Georg Jäger, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Örthopädie der Rommel-Klinik Bad Wildbad lädt zum Symposium 2026 ein.

Bad Wildbad, den 9. Februar 2026 – Die Rommel-Klinik Bad Wildbad, Mitglied der ANOA (Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer manualmedizinischer Akutkliniken), veranstaltet am Samstag, den 28. Februar 2026 im Kurhaus Bad Wildbad das interdisziplinäre Symposium „Die Zukunft der Schmerzmedizin“ für Kolleginnen und Kollegen aus Ärzteschaft, Physiotherapie, Psychologie und Pflege. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven einer modernen multimodalen Schmerzmedizin.

Der Vormittag des ganztägigen Symposiums widmet sich unter anderem neuropathischen Erkrankungen im weitesten Sinne, während der Nachmittag Therapieoptionen bei Schmerzen des Bewegungssystems in den Fokus rückt. Ergänzend werden praxisrelevante Fragen zur Verkehrstauglichkeit unter Opioiden und anderen Schmerzmedikamenten sowie berufspolitische Aspekte der zukünftigen Ausrichtung der Schmerzmedizin im deutschen Gesundheitssystem diskutiert.

Nach der Begrüßung durch Dr. med. Georg Jäger (Chefarzt Orthopädie) und PD Dr. med. Oliver Rommel (Chefarzt Neurologie) startet das wissenschaftliche Programm um 9.30 Uhr mit einem Vortrag zu Opioiden in der Schmerzmedizin und Ergebnissen einer Entzugsbehandlung nach der Leitlinie LONTS. Es folgen Beiträge zu Autofahren unter Schmerzmedikation, zur Neuro-orthopädischen aktivitätsabhängigen Plastizität (N.A.P.) als integrativer physiotherapeutischer Behandlungsmethode sowie zu Chancen und Grenzen der Nervenchirurgie.

Die Zukunft der Schmerzmedizin unter aktuellen Herausforderungen

Der Nachmittag beginnt mit einem Vortrag zur Zukunft der Schmerzmedizin in Hinblick auf aktuelle politische sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Anschließend werden Verfahren der physikalischen Medizin in der multimodalen Schmerztherapie beleuchtet, Technik, Indikationen und Grenzen dekompressiver und stabilisierenden Operationen an der Wirbelsäule diskutiert sowie die bleibende Bedeutung von Anamnese und körperlicher Untersuchung – mit einem Rück- und Ausblick auf dreißig Jahre Rommel-Klinik – betrachtet. Eine anschließende gemeinsame Diskussionsrunde „Die Zukunft der Schmerzmedizin?“ bildet den Abschluss des Tages.

Zu den Referentinnen und Referenten gehören unter anderem PD Dr. med. Oliver Rommel und Dr. med. Georg Jäger (Rommel-Klinik Bad Wildbad), Dr. med. Mike Zellnig (BG Klinikum Duisburg), Dr. med. Jens Adermann (Klinik für Manuelle Therapie Hamm), Renata Horst (N.A.P.-Akademie Ingelheim), Prof. Dr. med. Jonas Kolbenschlag (BG-Klinik Tübingen), Prof. Dr. med. Frank Petzke (Universität Göttingen) sowie Prof. Dr. med. Tobias Pitzen (SRH-Kliniken Karlsbad-Langensteinbach).

Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei; das Mittagessen erfolgt auf herzliche Einladung der Klinik. Für die Veranstaltung, die ohne finanzielle Unterstützung durch Sponsoren stattfindet, sind sieben CME-Punkte bei der zuständigen Ärztekammer beantragt.

Interessenten können sich online anmelden über www.rommelklinik.aidaform.com/anmeldung-symposium-2026

Veranstaltungsort ist das Kurhaus Bad Wildbad, in dessen Umgebung verschiedene Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Rommel-Klinik ist Gründungsmitglied der ANOA

Die Rommel-Klinik ist Gründungsmitglied der ANOA und eine von bundesweit sechs Kliniken im Verbund mit einer Zertifizierung nach ANOA-Cert.

 

Zurück