Grundstein für landesweiten Leuchtturm

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KMT Hamm: Erfolgreiche Grundsteinlegung für Klinik-Neubau

Dr. Jens Adermann (links) und KMT-Geschäftsführer Karl Ehrmann bei der Grundsteinlegung. Copyright: Kottmann

Die Baugrube mit rund 2.000 Quadratmetern Fläche ist imposant und kündigt eindrucksvoll an, was hier bald entstehen wird: Der Neubau an der Klinik für Manuelle Therapie Hamm (KMT Hamm) mit einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro, mit dem sich das bundesweit anerkannte Schmerzzentrum zukunftssicher aufstellen wird. Als ein „mutiges Projekt und landesweiten Leuchtturm“ bezeichnete Oberbürgermeister Marc Herter den Neubau im Rahmen der feierlichen Grundsteinlegung, die am vergangenen 27. April 2022 im kleinen Kreis geladener Gäste stattgefunden hat.

Fertigstellung des Baus soll im Frühjahr 2024 sein. Einen Dank richtete KMT-Geschäftsführer Karl Ehrmann im Zuge der Grundsteinlegung an die Stadt Hamm für die gute Zusammenarbeit, wie etwa bei den erforderlichen Anpassungen der Verkehrsführung über die Fährstraße. Ebenfalls hob Ehrmann das Engagement von Klinik-Chefarzt Dr. Jens Adermann hervor, der den Neubau „maßgeblich mit seinen Ideen und seinem Einsatz auf den Weg gebracht“ habe.

Chefarzt Dr. Jens Adermann ist – neben seiner Funktion in Hamm – 2. Vizepräsident der ANOA. Die KMT Hamm ist eines von mittlerweile 31 Akutkrankenhäusern, die Mitglied im ANOA-Verbund (Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer manualmedizinischer Akut-Kliniken) sind. Im Mittelpunkt des ANOA-Konzeptes, das auch in der KMT Hamm Anwendung findet, stehen individualisierte befundorientierte Behandlungen auf neuroorthopädischer Grundlage unter Einbeziehung manualmedizinisch-funktioneller, schmerzmedizinischer und psychotherapeutischer Methoden.

Dr. Jens Adermann: „Da das ANOA-Konzept in unserer Klinik vielfach angewandt wird, werden in Zukunft natürlich auch Patientinnen und Patienten, die nach ANOA behandelt werden, im Neubau untergebracht sein, dort therapiert und somit von diesem profitieren.“

Der Neubau wird vier Ebenen umfassen. Im Keller werden eine Tiefgarage und die Haustechnik zu finden sein. Das Erdgeschoss wird mit einer großzügigen Therapiefläche versehen, hier sind auch etwa 20 klimatisierte Einzelkabinen vorgesehen. Im ersten Obergeschoss werden Arztzimmer und Patientenzimmer sein, im zweiten Wahlleistungs-Patientenzimmer und im dritten Obergeschoss Besprechungsräume. Von hier wird es auch einen Übergang zu den jetzigen Besprechungsräumen Nachbargebäude geben. Auch jede weitere Ebene wird an das bestehende Gebäude angeschlossen.

Auch in Sachen Nachhaltigkeit investiert die KMT: Der Neubau wird mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, das Regenwasser wird in Zisternen gesammelt und zum Bewässern im Kurpark und auf dem Klinikgelände verwendet. Entsprechend wird es weiterhin im Kurpark versickern und somit nicht durch eine Abführung in die Kanalisation eine nachteilige Versiegelung bewirken. Neben einer möglichen Dachbegrünung werden auch die sonstigen Baumaßnahmen so ausgeführt, dass die Aufnahme in ein Förderprogramm der KfW (mindestens KfW 55/Energieeffizient) möglich ist.

 

Geschäftsstelle ANOA

Lisa Gauch
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Über ANOA

Die ANOA (Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer manualmedizinischer Akut-Kliniken) ist eine medizinisch-wissenschaftliche Vereinigung von mittlerweile 31 Akutkrankenhäusern, die im nicht operativen orthopädisch-unfallchirurgischen, manualmedizinischen und schmerztherapeutischen Bereich tätig sind. Patienten mit komplexen und multifaktoriellen Erkrankungen des Bewegungssystems sowie mit chronischen Schmerzerkrankungen benötigen multidisziplinäre und multimodale Diagnostik- und Therapiekonzepte. Im Mittelpunkt des ANOA-Konzeptes stehen daher individualisierte befundorientierte Behandlungen auf neuroorthopädischer Grundlage unter Einbeziehung manualmedizinisch-funktioneller, schmerzmedizinischer und psychotherapeutischer Methoden.

Die ANOA ist der Auffassung, dass nur im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung langfristig wirksame Therapiekonzepte umgesetzt werden können. Dazu hat die ANOA klinische Behandlungspfade mit besonderen Behandlungsschwerpunkten entwickelt. Das ANOA-Konzept basiert auf den neuesten medizinischen Erkenntnissen und ist wissenschaftlich überprüft. Die Prozess- und Ergebnisqualität im ANOA-Konzept wird kontinuierlich multizentrisch evaluiert.  Mit dem 2016 entwickelten und 2021 neu strukturierten Zertifikat ANOACert können Kliniken ihre Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität nachweisen und sichern.

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